Offene pädagogische Arbeit

Wir sind eine integrative Kindertageseinrichtung mit insgesamt 180 Betreuungsplätzen in zwei Häusern. Davon 64 Plätze für Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren, 110 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren und insgesamt bis zu 6 Plätze für Kinder mit Anspruch auf Leistungen als Hilfe zur Eingliederung.

Unsere Einrichtung orientiert sich in ihrer fachlichen Arbeit klar am Sächsischen Bildungsplan und unserem Konzept liegt der Ansatz offener Arbeit zu Grunde.
Für die Arbeit im Team bedeutet das regelmäßige, an gegenseitiger Reflektion und Weiterentwicklung orientierte Absprachen und das Begreifen von Veränderung als Chance.

Unser Ziel ist es, empathische, selbstsichere, selbstständige und neugierige Kinder in die Welt entlassen zu können. Ein sicherer, verlässlicher Alltag und die Unterstützung der Entwicklung von Selbständigkeit sind unsere pädagogischen Arbeitsschwerpunkte.
Regeln und Grenzen sind Voraussetzungen für offenes Arbeiten.

Konzeption Bünauten 2018
Der Sächsische Bildungsplan

Bildungsbereich Sprachliche Bildung

Von Juni 2011 bis Dezember 2015 war unsere KITA eine Projekteinrichtung des Bundesprojektes Frühe Chancen – Sprache und Integration.
Ziel war es im Projektzeitraum ganz besonders 2-3 Jährige in ihrer Sprachentwicklung zu unterstützen.
Dafür gab und gibt es im Haus eine Fachkraft, dafür bildet sich das Team immer wieder gezielt weiter und dafür werden Eltern intensiv in unsere Arbeit eingebunden.

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Bildungsbereich Soziale Bildung

Eltern, die mit ihrem Kind erfolgreich die Trotzphase durchlitten haben kennen die Bedeutung von sozialer Bildung bestens.
Jeder kleine Mensch muss lernen, dass nicht nur er selbst sondern jeder andere Mensch um ihn herum auch, Bedürfnisse, Rechte und Anliegen hat.
Dafür sind feste Orientierungen wichtig. Regeln und Grenzen. Stabile Bezugspersonen. Ausnahmen.
Soziale Bildung in der KITA ist das Erleben von sich selbst als etwas Besonderem, als Individuum aber auch das Erleben als eine/r von vielen.
Das Äußern von eigenen Bedürfnissen wie auch das Respektieren der Bedeutung anstehender Aufgaben für alle Kinder der Kindergruppe ist Schwerpunkt der pädagogischen Begleitung in unserem Tageslauf.

Wenn soziale Bildung gelingt, entlassen wir selbstorganisierte und selbstsichere Kinder in die Schule, die in der Lage sind, sich mit ihren eigenen Bedürfnissen angemessen in den Alltag ihrer Schulklasse einzubringen.
Das Angebot von Kinderkreis und Kinderkonferenz unterstützt Kinder und Fachkrräfte aktiv beim gemeinsamen Austausch, dem Verabreden von Regeln und bei jeder Form von Mitbestimmung.

Bildungsbereich Somatische Bildung

Vor dem Essen Händewaschen!
Bis das von ganz allein bedacht wird, übt dafür jedes Kind Jahre lang.
Aber somatische Bildung meint nicht nur Erziehung zur Hygiene.
Was schmeckt mir, was nicht? Was tun, wenn ich mich schlecht fühle?
Wir begleiten Kinder in den ersten Jahren besonders eng dabei, wenn sie herausfinden, was sie selbst und ihren Körper so ausmacht. Geht es Kindern nicht gut, werden sie umsorgt, geschützt und dürfen sich zurück ziehen. Das bemerken auch andere Kinder und lernen darüber, dass Unwohlsein nicht im Alltag untergehen darf.
Das Essen als Mahlzeit ist uns dreimal täglich wichtig. „Echtes“ Geschirr und appetitlich dargebotene Speisen wie auch das regelmäßige Zubereiten des gesunden Frühstücks sind fester Alltagsbestandteil.

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Und dass Zähneputzen wichtig ist, finden wir auch. Die größeren Kindergartenkinder haben am Mittag dafür Verantwortung.
Aber für alle Krippenkinder und kleineren Kindergartenkinder lassen wir die Verantwortung gern noch bei den Eltern. Die kennen die Bedürfnisse ihrer Kinder rund um den sensiblen Bereich des Mundes am besten.
Dass Kinder sich auch bei uns nachweislich gut und gesund entwickeln, stellt in jedem Jahr der Kinder- und Jugendärztliche Dienst und der Kinder- und Jugendzahnärztliche Dienst mit seinen Reihenuntersuchungen sicher.

Von Anfang an geht es um Bewegung. Krippenkinder lernen bei uns laufen. Manche erst einmal krabbeln. Und danach kommt langes Üben. Bis es mit dem Rennen klappt. Das Greifen wird sicherer, fester….
Im Lauf der KITA-Jahre eines Kindes geht es immer wieder um Bewegung. Nichts geht ohne.
Bewegung und Entwicklung von Sprache sind miteinander verbunden. Sich bewegen macht Sprache!
Vom schlichten „Bewegungsdrang“, vom Toben im Garten bis zur Entwicklung ersten Schreibens: eine Vielfalt an Bewegung ist Bestandteil unseres Alltages.
Den eigenen Körper kennen, um sich gut und sicher bewegen zu können – das bieten wir allen hier betreuten Kindern.
In den Räumen, den Fluren, im Garten oder in der Turnhalle. Jedes Alter findet bei uns einen Platz für altersgemäße Bewegung.

Bildungsbereich Äthetische Bildung

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Im Rahmen des Projektes KuBiK (Kulturelle Bildung in Kindertageseinrichtungen) hatten wir zwar den Fokus auf musikalische Förderung gelegt, begleitet von einer Kunstpädagogin und einer Kunsttherapeutin erweiterte das Team aber kontinuierlich seine Kompetenzen im Bereich der aesthetischen Bildung.
Kinder haben 1000 Themen. Ein paar davon versuchen wir über Projektarbeit aufzugreifen und mit den Kindern gezielt zu bearbeiten, dafür stehen uns im Alltag u.a. zwei Ateliers zur Verfügung.

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Bildungsbereich Mathematische Bildung

Sortieren, zählen, ordnen – alles das tun Kinder von klein an, altersgerecht.

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Am besten kann man das im Alltag im Garten oder im Bauzimmer beachten. Das Aufreihen von Autos, das Stapeln gleich großer Bausteine… gleiches Material in unterschiedlichen Farben, Größen oder Mengen wird aufgereiht, geordnet oder sortiert.
Zwischen dem vierten und fünften Lebensjahr kommt ein tieferes Verständnis von Mengen hinzu.
Das unterstützen wir mit dem Einsatz verschiedener Montessori-Materialien wie etwa dem rosa Turm, der braunen Treppe oder den Einsatzzylindern.
Uhrzeit, Alter, Jahreszeit und Monate sind täglich Gesprächsthema unter Kindern oder im Austausch mit unseren pädagogischen Fachkräften. Und zwar nicht als fertige Lerneinheit für eine Kindergruppe sondern als Bestandteil des alltäglichen Austausch rund um die Tagesgestaltung und um Anliegen der Kinder.

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Bildungsbereich naturwissenschaftliche Bildung

Naturwissenschaftliche Experimente – besonders mit Wasser – lieben alle Kinder. Und schon Krippenkinder erahnen physikalisache Grundlagen beim Matschen, Schöpfen und Spielen z.B. mit Wasser.
Die Veränderungen in der Natur beobachten – mit dem regelmäßigen Waldtag im Zschoner Grund bieten wir interessierten Kindern die Möglichkeit, Wachstum der Pflanzen, jahreszeitliche Besonderheiten hautnah zu erleben.

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Vorbereitung Übergang Schule

Dank enger Kooperation mit der 35. Grundschule und dem Horthaus Lö.We. lernen die Kinder im letzten Kindergartenjahr Schulalltag und Hortleben schon kennen. Die Schule ermöglicht uns zwei Besuchsvormittage im Monat und der Hort öffnet in den Ferien an bestimmten Tagen auch für unsere Kinder seine Türen.

„Vorschule“ beginnt ja mit dem ersten Tag eines Kindes in unserer Einrichtung. Besonders im letzten Kindergartenjahr nutzen aber unsere Kinder die Möglichkeit zur aktiven MIT-Gestaltung ihres Alltags, zum Austausch im Kreis der „Vorschüler“ und das reichhaltige didaktische Material besonders intensiv.

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Für alle, die uns persönlich und vor Ort kennen lernen möchten, empfehlen wir die Teilnahme an einer Hausführung. Den nächsten Termin finden Sie HIER